Bericht vom Vielfaltstag

Silvia Kortmann und Petra Daheim

„Der Gipfel der Vielfalt!“ – unter diesem Motto waren Vertreter verschiedenster Organisationen von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu den „Deutschen Antidiskriminierungstagen 2025“ ¹ am 13. und 14. Mai im Haus der Kulturen der Welt in Berlin – auch „Schwangere Auster“ genannt – eingeladen. Für den IBKA nahmen Silvia Kortmann und Petra Daheim teil, auch wenn im Vorfeld Bedenken diskutiert wurden, ob einer Einladung der viel kritisierten Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung Ferda Ataman gefolgt werden soll.

Streit um Berliner Neutralitätsgesetz

Offener Brief des IBKA an Fraktionen im Abgeordnetenhaus

Angesichts der Angriffe der Grünen und der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus auf das Berliner Neutralitätsgesetz haben der Landesverband Berlin/Brandenburg des Internationalen Bunds der Konfessionslosen und Atheisten und die Evolutionären Humanisten Berlin/Brandenburg einen offenen Brief an die Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke versendet. 

Hier der Text:

Sehr geehrte/r ..., 
sehr geehrte Damen und Herren der ...-Fraktion,

MIZ 1/25 erschienen

Herbst der Moderne: Die Wiederkehr autoritärer Konzepte

Das Erstarken autoritärer politischer Kräfte und Konzeptionen ist kaum zu übersehen und entfaltet in vielen gesellschaftlichen Bereichen schon seine Wirkung. MIZ 1/25 befasst sich im Schwerpunkt mit dem Phänomen und untersucht, welchen Anteil Religion daran hat.

MIZ 4/24 erschienen

Upgrade Ernüchternde Aussichten: Die Bundestagswahlprogramme der Parteien

Kurz vor der Bundestagswahl hat die MIZ im Titelthema die Aussagen der im Bundestag vertretenen Parteien mit der „Wunschliste“ der säkularen Verbände abgeglichen. Dabei zeigt sich, dass für die nächste Legislaturperiode kaum Hoffnung auf Veränderungen besteht: Die Parteien befassen sich insgesamt deutlich weniger mit religionspolitischen Fragen als vor vier Jahren.

Hier gehts zum Artikel „Lasst alle Hoffnung fahren… Ein Blick in die Programme zur Bundestagswahl

Atheisten wenden sich gegen vorschnelle Forderung nach einem Expertenkreis Politischer Islam

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert, dass der Zentralrat der Konfessionsfreien mitten im Wahlkampf auf seiner Webseite eine Forderung aus dem Wahlprogramm der Union propagiert.

„Es ist völlig richtig, den Islam als Herrschaftsideologie kritisch zu untersuchen und die islamische Rechte genau zu beobachten auch stützen wir die Forderung nach Auflösung der Islamkonferenz“, sagt IBKA-Vorstandsmitglied Petra Daheim. „Aber der einst von Horst Seehofer eingesetzte Expertenkreis »Politischer Islamismus« sollte dafür nicht das Vorbild abgeben.“

Podiumsdiskussion

Wann: Donnerstag, 13. Februar 2025 um 19:00 Uhr

Wo: Haus der Demokratie und Menschenrechte | Greifswalder Straße 4 | 10405 Berlin

Eintritt frei

Ist es ein Wagnis, der Religion einen geringeren Stellenwert in der Politik einzuräumen als aktuell? Für einen Teil der Gesellschaft schon. Doch für eine wachsende Mehrheit der Bevölkerung würden ein Zurückdrängen der Rolle der Religion in Politik und Gesetzgebung und ein Abbau der kirchlichen Privilegien eine Befreiung von Bevormundung bedeuten und ein mehr an Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.

MIZ 3/24 erschienen

Dauerthema Religionsunterricht – Strategien gegen den Stillstand

Der Religionsunterricht als Pflichtfach an öffentlichen Schulen steht bei den säkularen Kräften seit Langem in der Kritik (und das nicht nur, weil bis 1918 auch konfessionslose Kinder diesen zwangsweise besuchen mussten). Es geht auch um gesellschaftliche Machtverhältnisse, die sich darin spiegeln, welche Bedeutung religiöser Unterweisung an Bildungseinrichtungen zukommt. Warum es weiterhin sinnvoll ist, sich für die Streichung dieses Faches von der Stundentafel einzusetzen, behandelt der Schwerpunkt von MIZ 3/24.

Rolf Heinrich liest aus „Kreuzschmerzen adieu!“

Rolf Heinrich ist einer der profiliertesten kirchenkritischen Zeichner. Über Jahrzehnte hinweg haben seine Cartoons politische Kampagnen illustriert, waren auf Flugblättern und Webseiten zu sehen.

Wie niemand anderes rückt Rolf Heinrich Bereiche ins Licht, in denen konkrete politische Veränderungen dringend geboten sind: die Finanzierung der Kirchen aus öffentlichen Mitteln, die Dominanz kirchlicher Träger bei sozialen Einrichtungen, der religiöse Einfluss auf das Schulwesen, das diskriminierende kirchliche Arbeitsrecht...

MIZ 2/24 erschienen

Tempel Wissenschaft – Erfolgsmodell oder: Denken zum Nutzen der Menschheit

Erneut (nach Heft 1/23) widmet die MIZ dem Thema „Wissenschaft“ einen Schwerpunkt. Dabei wird Wissenschaft als Erfolgsmodell beschrieben, als Denkmethode, deren Ergebnisse die Menschen befähigen, die Welt zum Nutzen aller zu verändern. Trotzdem spricht Nicole Thies im Editorial die Dialektik der Aufklärung an: War die Spaltung des Atomkerns eine Sternstunde der Wissenschaft?

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