Solidarität mit dem Protest gegen die Mullah-Diktatur!

Bis vor kurzem kaum vorstellbar: Seit Wochen überzieht im Iran eine Welle von islamkritischen Kundgebungen und Demonstrationen das Land. Ziel des landesweiten Protestes ist die seit 1979 herrschende Kaste turbantragender bärtiger Männer, die sich zur Sicherung ihrer Macht auf eine streng fundamentalistische Auslegung des Korans beruft. Wer es wagt, gegen die religiöse Mullah-Diktatur zu opponieren, wird von einer Sittenpolizei rigoros verfolgt, inhaftiert, gefoltert oder umgebracht. Opfer sind vor allem junge Frauen und Mädchen, die sich gegen das Tragen des islamisch vorgeschriebenen Kopftuchs zur Wehr setzen. Denn für die Mullahs gilt der Hijab als Zeichen religiöser Sitte und Moral, den meisten Frauen jedoch als hässliches Symbol ihrer Unterdrückung und Unterwerfung.

Konfessionslosenverband für Online-Kirchenaustritt

Kritik an Verweigerungshaltung der Landespolitiker

Pressemitteilung vom 07.09.2022

(Oberursel) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert die Weigerung der meisten deutschen Bundesländer, einen digitalen Kirchenaustritt zu ermöglichen. Seine Religionszugehörigkeit frei zu wählen und aus der Kirche auszutreten ist Ausdruck des Grundrechts auf Religionsfreiheit, sagte René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA. Den Kirchenaustritt von der Digitalisierung ausnehmen zu wollen ist ein Beispiel dafür, welchen geringen Stellenwert dieses Grundrecht für viele Politikerinnen und Politiker hat.

MIZ 4/21 erschienen

Transhumanismus: Chancen und Risiken einer Idee

Die Idee des Transhumanismus wird im Schwerpunkt von Heft 4/21 der MIZ unter die Lupe genommen. Welche Chancen bietet die Vorstellung, die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Menschen mithilfe von Technik zu verbessern? Und welche Risiken sind mit ihr verbunden? Wann ersetzt eine Prothese (z.B. ein Cochlea-Hörimplantat) „nur“ verlorene Fähigkeiten und wann erhebt sie den Menschen über die ihm von Natur aus auferlegten Beschränkungen? Und führt die Emanzipation von der Natur zu mehr Selbstbestimmung oder lediglich zu einer Selbstoptimierung, die nicht an eigenen, sondern an den Bedürfnissen des „Marktes“ oder vorherrschenden Schönheitsbildern ausgerichtet ist.

Konfessionslose: Neue Koalition sollte Trennung von Staat und Kirche in Angriff nehmen

Pressemitteilung vom 10.11.2021

(Oberursel) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten sieht in der Bildung einer Ampelkoalition eine Gelegenheit, lange überfällige Schritte zu einer Trennung von Staat und Religion einzuleiten.

Hierzu erklärt der 1. Vorsitzende René Hartmann:

Das Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften in Deutschland ist seit einem halben Jahrhundert fast unverändert, obwohl die Zahl der Kirchenmitglieder in dieser Zeit stark abgenommen hat und weiter sinkt. Obwohl es laut Grundgesetz in Deutschland keine Staatskirche gibt, ist die Verflechtung von Staat und Kirchen so stark wie in kaum einen anderen Land.

Initiative für ein bundesweites Neutralitätsgesetz

Antworten der im Bundestag vertretenen Parteien

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten als Interessensvertretung der Menschen, die ihr Leben ohne religiösen Bezug gestalten, fragte im Juli die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien - mit Ausnahme der AfD - nach Ihrer Meinung zu einem bundesweiten und umfassenden Neutralitätsgesetz. Nach Auffassung des IBKA soll ein solches Gesetz in allen Bereichen, in denen der Staat hoheitliche Aufgaben ausübt sicherstellen, dass die Religionsfreiheit - insbesondere die negative Religionsfreiheit - aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet wird.

Atheisten: Deutschland und Europa müssen afghanische Säkularisten retten

Pressemitteilung vom 26.08.2021


(Aachen/Oberursel) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) fordert die EU-Kommission und die Bundesregierung auf, für alle säkular eingestellten Menschen in Afghanistan Aufnahmemöglichkeiten zu schaffen.

Aus Sicht des Bundes sind die Überlebenschancen säkular eingestellter Menschen in dem zukünftigen Taliban-Territorium als gering einzuschätzen - unabhängig davon, ob diese selbst religiös sind oder auch nicht. Wer auch immer ein positives Verhältnis zur Moderne hat, ist demnach dringend darauf angewiesen, das Land schnellstmöglich verlassen zu können.

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