IBKA-Preis „Sapio“ an Maryam Namazie

Der IBKA verleiht seinen Preis „Sapio“ an Maryam Namazie, Sprecherin des Rates der Ex-Muslime Großbritanniens (Council of ex-Muslims of Britain).

Der Rat der Ex-Muslime setzt sich für gleiche Rechte und gegen Privilegierung oder Diskriminierung im Namen der Religion ein, für das Recht, Religion zu kritisieren, und gegen die Einmischung in private Angelegenheiten im Namen der Religion.

MIZ 4/21 erschienen

Transhumanismus: Chancen und Risiken einer Idee

Die Idee des Transhumanismus wird im Schwerpunkt von Heft 4/21 der MIZ unter die Lupe genommen. Welche Chancen bietet die Vorstellung, die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Menschen mithilfe von Technik zu verbessern? Und welche Risiken sind mit ihr verbunden? Wann ersetzt eine Prothese (z.B. ein Cochlea-Hörimplantat) „nur“ verlorene Fähigkeiten und wann erhebt sie den Menschen über die ihm von Natur aus auferlegten Beschränkungen? Und führt die Emanzipation von der Natur zu mehr Selbstbestimmung oder lediglich zu einer Selbstoptimierung, die nicht an eigenen, sondern an den Bedürfnissen des „Marktes“ oder vorherrschenden Schönheitsbildern ausgerichtet ist.

Konfessionslose: Neue Koalition sollte Trennung von Staat und Kirche in Angriff nehmen

Pressemitteilung vom 10.11.2021

(Oberursel) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten sieht in der Bildung einer Ampelkoalition eine Gelegenheit, lange überfällige Schritte zu einer Trennung von Staat und Religion einzuleiten.

Hierzu erklärt der 1. Vorsitzende René Hartmann:

Das Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften in Deutschland ist seit einem halben Jahrhundert fast unverändert, obwohl die Zahl der Kirchenmitglieder in dieser Zeit stark abgenommen hat und weiter sinkt. Obwohl es laut Grundgesetz in Deutschland keine Staatskirche gibt, ist die Verflechtung von Staat und Kirchen so stark wie in kaum einen anderen Land.

Initiative für ein bundesweites Neutralitätsgesetz

Antworten der im Bundestag vertretenen Parteien

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten als Interessensvertretung der Menschen, die ihr Leben ohne religiösen Bezug gestalten, fragte im Juli die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien - mit Ausnahme der AfD - nach Ihrer Meinung zu einem bundesweiten und umfassenden Neutralitätsgesetz. Nach Auffassung des IBKA soll ein solches Gesetz in allen Bereichen, in denen der Staat hoheitliche Aufgaben ausübt sicherstellen, dass die Religionsfreiheit - insbesondere die negative Religionsfreiheit - aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet wird.

Atheisten: Deutschland und Europa müssen afghanische Säkularisten retten

Pressemitteilung vom 26.08.2021


(Aachen/Oberursel) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) fordert die EU-Kommission und die Bundesregierung auf, für alle säkular eingestellten Menschen in Afghanistan Aufnahmemöglichkeiten zu schaffen.

Aus Sicht des Bundes sind die Überlebenschancen säkular eingestellter Menschen in dem zukünftigen Taliban-Territorium als gering einzuschätzen - unabhängig davon, ob diese selbst religiös sind oder auch nicht. Wer auch immer ein positives Verhältnis zur Moderne hat, ist demnach dringend darauf angewiesen, das Land schnellstmöglich verlassen zu können.

Atheisten protestieren gegen Finanzierung des Religionsunterrichts durch den Staat

Pressemitteilung vom 12. Februar 2021

(Berlin) Neun Millionen Euro aus dem allgemeinen Steueraufkommen wird das Land Berlin in diesem Jahr für den katholischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen bezahlen. Dies kritisiert der Berlin-Brandenburger Landesverband des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA). Während das Vermögen des Erzbistums erneut angewachsen ist, bleibt sein finanzieller Eigenanteil am Religionsunterricht mit 5,6 Millionen Euro weit unter dem staatlichen Beitrag.

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