MIZ 4/18 erschienen

100 Jahre Waldorfschule

Mit der umstrittenen Waldorfpädagogik setzt sich das neue Heft der MIZ auseinander. Vor 100 Jahren wurde die erste Waldorfschule eingerichtet, heute gibt es alleine in Deutschland über 200. Dahinter steht die Anthroposophie, eine von Rudolf Steiner begründete esoterische Weltanschauung. Im Editorial gelangt Gunnar Schedel zu der Einschätzung, dass die Anthroposophie durch ihre „niedrigschwelligen“ Angebote in den Bereichen Kindererziehung, Bio-Lebensmittel und Alternativmedizin gut an den „religiösen Supermarkt“ angepasst und insofern modern sei. Ihre Inhalte fußen hingegen auf dem Okkultismus des 19. Jahrhunderts und sind rückwärtsgewandt.

MIZ 3/18 erschienen

Revolution und Säkularismus

Mit der Novemberrevolution 1918 endete in Deutschland die Zeit der Staatskirchen. Die Suche nach der Rolle, die die beiden großen christlichen Kirchen in der Republik spielen sollten, gestaltete sich hingegen schwierig. Im Editorial verweist Christoph Lammers darauf, dass der Kompromiss der Weimarer Reichsverfassung lediglich die gesellschaftliche Entwicklung nachvollzog, aber für die Lösung zukünftiger weltanschaulicher Entwicklungen nicht taugte.

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Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) tritt für die individuelle Selbstbestimmung und die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte, insbesondere das Recht auf Weltanschauungsfreiheit, ein. Der Schutz personenbezogener Daten hat vor diesem Hintergrund und seiner Bedeutung bei der Durchsetzung individueller Freiheitsrechte oder im Fall religiöser/weltanschaulicher Verfolgung äußerst hohe Bedeutung.

Petra Daheim

Finanzleiterin

 

Jahrgang 1970.

Porträt Petra Daheim

Ich gehörte seit meiner Jugendzeit dem Lager der Zweifler und seit Ende der 80iger Jahre dem der Ungläubigen an. Im IBKA bin ich seit 2006 Mitglied. Von 2012 bis 2014 war ich Sprecherin für den Landesverband NRW. Am 24.11.2018 wurde ich vom Vorstand mit der Finanzleitung betraut.

Ausgewählte Artikel:

Die (Ab-)Speisung der Vielen oder: von Fensterreden und tätiger Reue

Ursula Neumann

Aus der im Moment wahrlich reichen Auswahl an mea-culpa-Beteuerungen hoher und höchster Geistlichkeit habe ich nicht zufällig eine von Kardinal Woelki ausgewählt. Denn es geht um einen Fall aus seiner Diözese. Näherhin um den Unterschied zwischen Sagen und Tun:

Missbrauch: Kardinal Woelki predigt schweigend vor Bischöfen

Päpstliches Eigentor

Ursula Neumann

Domradio Köln meldet am 26.09.18:

Papst Franziskus hat davor gewarnt, Fehlverhalten früherer Zeit ausschließlich nach heutigen Kriterien zu betrachten. Das gelte auch für den Umgang mit sexuellem Missbrauch…. In früheren Zeiten seien solche Vergehen überall verschwiegen worden; ‚auch in Familien, wo der Onkel die Nichte vergewaltigte, der Vater die Kinder - weil das eine riesengroße Schande war‘, so der Papst. So sei man leider im vergangenen Jahrhundert damit umgegangen.