MIZ 3/25 erschienen

Interview mit einer KI zu Religions- und Weltanschauungsfreiheit

Ein Interview ungewöhnlicher Art steht für das Titelthema in MIZ 3/25. Nachdem der Beauftragte des Bundes für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein Interview mit MIZ aus Termingründen abgesagt hatte, hat die Redaktion versuchsweise ChatGPT gefragt, was Thomas Rachel denn mutmaßlich geantwortet hätte, wenn er Zeit für die MIZ gehabt hätte. Ein interessanter Effekt: Die KI schließt aus bisherigen allgemeinen Aussagen des Bundesbeauftragten auf seine Einschätzungen zu konkreten Vorschlägen – und es kann nun beobachtet werden, ob der reale Thomas Rachel den Gedanken seines KI-Alter ego folgt.

Shohreh Ashrafi

Shohreh Ashrafi

Beisitzerin

Ich bin im Iran geboren und habe als muslimisches Mädchen den iranischen Fundamentalismus und seine Auswirkungen unmittelbar erlebt. Genau deshalb entwickelte ich eine kritische Haltung gegenüber Religion.

MIZ 2/25 erschienen

Moderne Religionspolitik

Wie könnte eine moderne Religionspolitik aussehen, die dazu führt, dass säkulare Interessen dauerhaft größere Berücksichtigung finden und die Privilegien der Religionsgemeinschaften verschwinden? MIZ hat daraufhin ein dutzend Verbände angeschrieben und nach ihrer Einschätzung gefragt. Das neue Heft dokumentiert und kommentiert die Antworten.

IBKA wählt neuen Vorstand

IBKA setzt einen Kontrapunkt – säkulare Politik im katholischen Wolfsratshausen

Am vergangenen Wochenende vom 13. bis 14. September fand in Wolfratshausen die Mitgliederversammlung des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) statt. Neben der zukünftigen politischen Ausrichtung standen die Wahl des neuen Vorstands und der Regionalbeauftragten im Mittelpunkt.

Atheisten wenden sich gegen vorschnelle Forderung nach einem Expertenkreis Politischer Islam

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert, dass der Zentralrat der Konfessionsfreien mitten im Wahlkampf auf seiner Webseite eine Forderung aus dem Wahlprogramm der Union propagiert.

„Es ist völlig richtig, den Islam als Herrschaftsideologie kritisch zu untersuchen und die islamische Rechte genau zu beobachten auch stützen wir die Forderung nach Auflösung der Islamkonferenz“, sagt IBKA-Vorstandsmitglied Petra Daheim. „Aber der einst von Horst Seehofer eingesetzte Expertenkreis »Politischer Islamismus« sollte dafür nicht das Vorbild abgeben.“

Petra Bruns

Petra Bruns
Petra Bruns © privat

Landessprecherin Niedersachsen/Bremen

Petra Bruns M.A., Jahrgang 1963, geisteswissenschaftliches Studium in Göttingen, verheiratet und zwei erwachsene Kinder. Lebt und arbeitet in Hildesheim.