Internationale atheistische Tagung

Die atheistische Perspektive: national, regional, global. Köln, 25.-27.Mai 2012

Veranstaltungsbericht

Nachfolgeveranstaltung: Internationale atheistische Tagung 2015

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Es geht aufwärts mit dem Atheismus. Mehr und mehr Menschen organisieren sich in säkularen Gruppen. Das Jahr 2012 wird mit der Zahl atheistischer und humanistischer Konferenzen einen weltweiten Rekord aufstellen. Nicht zuletzt die Veröffentlichungen der "Four Horsemen" (Richard Dawkins, Daniel Dennett, Sam Harris und der kürzlich verstorbene Christopher Hitchens) haben in den letzten Jahren über den englischsprachigen Raum hinaus Beachtung gefunden und Säkularisten auf der ganzen Welt ermutigt, für ihre Überzeugungen einzutreten.

Wie geht es weiter? Kann die säkulare Bewegung eine weltweite Kraft werden, die dem Machtanspruch der organisierten Religionen wirksam entgegentritt? Mit dieser und anderen Fragen wird sich die Tagung vom 25. bis zum 27. Mai in Köln befassen.

In Deutschland nahm vor fünfhundert Jahren die Reformation ihren Anfang, die die Herrschaft des Katholizismus in großen Teilen Europas beendet hat. Der mit ihr verbundende geistige Aufbruch erstarrte jedoch bald und mündete in ein bikonfessionelles System, das Deutschland für Jahrhunderte seinen Stempel aufgedrückt hat. Die kulturelle Zweiteilung in Katholizismus und Protestantismus ist in der sogenannten westlichen Welt bis heute spürbar.

Kruzifix-Urteil des EGMR ist Rückschlag für die Trennung von Staat und Kirche

Pressemitteilung vom 21.03.2011

Als schweren Rückschlag für die Trennung von Staat und Kirche betrachtet es der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Kruzifixe in Klassensälen für zulässig erklärt hat. Zugleich bekräftigt der IBKA seine Kritik am Schulkreuz.

"Kreuze in öffentlichen Schulen sind mit der weltanschaulichen Neutralität des Staates unvereinbar und verletzen somit die Religions- und Weltanschauungsfreiheit", sagt René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.

Atheistische Konferenz in Kopenhagen

Mitte Juni 2010 fand in Kopenhagen die atheistische Konferenz "Gods & Politics" statt, gemeinsam organisiert von der Atheist Alliance International (AAI) und der Dänischen Atheistischen Gesellschaft (Ateistik Skelskab)

Mit nicht weniger als 21 Referenten hatte die Konferenz einen wahrlich beeindruckenden Umfang. Ort der Konferenz war der sogenannte "Schwarze Diamant" in Kopenhagen, der Teil der Königlichen Dänischen Bibliothek ist.

Die als Rednerin angekündigte Taslima Nasrin konnte an der Konferenz nicht teilnehmen, da sie wegen eines als blasphemisch eingestuften Buches an der Ausreise aus Indien gehindert wurde.

Die Bahai-Religion

Dienstag, 9. März, 19 Uhr
Freireligiöse Gemeinde Wiesbaden, Rheinstraße 78

Vortrag und Diskussion mit Faribors Kasemsadeh von der Bahai-Gemeinde Hünstetten/Idstein

Veranstalter: Religionskritischer Arbeitskreis Wiesbaden – eine Initiative von IBKA und Freireligiöser Gemeinde Wiesbaden.

Internationale atheistische Konferenz in Kopenhagen

Gods & Politics

18.–20. Juni 2010 in der Dänischen Königlichen Bibliothek ("Schwarzer Diamant")

Abschlusserklärung der Konferenz in deutscher Übersetzung

Website der Konferenz: atheistconvention.eu

Veranstalter: Ateistisk Selskab (Dänische Atheistische Gesellschaft) und Atheist Alliance International

Kopenhagen: “Gods & Politics” (wissenrockt.de)

Bericht von der Konferenz

Nesin-Stiftung von Überschwemmungen getroffen

Überschwemmtes Gelände der Nesin-Stiftung

Die Nesin-Stiftung für Kinder und Jugendliche (Nesin Vakfi) ist von den Überschwemmungen in der Region Istanbul schwer getroffen worden. Die für die Wiederinstandsetzung nötigen Mittel übersteigen die Möglichkeiten der Stiftung. Der deutsche Förderverein FöNeS informiert auf einer Sonderseite. (11.10.2009)

Irland stellt Gotteslästerung unter Strafe

Aus: IBKA Rundbrief September 2009

Das irische Parlament hat am 11. Juli mit einer Stimme Mehrheit ein Gesetz („Defamation Bill“) verabschiedet, das neben anderen Tatbeständen blasphemische Äußerungen unter Strafe stellt. Bis zu 25.000 Euro können dafür fällig werden. Weiterhin enthält das Gesetz Regelungen zur Auffindung und Beschlagnahme der beanstandeten Schriften oder Abbildungen.

Der irische Justizminister Dermot Ahern verteidigte das Gesetz mit Hinweis auf die irische Verfassung von 1937, nach der die Veröffentlichung von „gotteslästerlichem, umstürzlerischem oder unsittlichem Material“ strafbar sei.