Gegen die Abschaffung der Öffentlichkeit setzen sich die Texte des Titelthemas in MIZ 1/26 ein. Am Beispiel des kürzlich verstorbenen Philosophen Jürgen Habermas verdeutlicht Chefredakteur Christoph Lammers, wie wichtig kontroverse Debatten für eine säkulare Gesellschaft sind.
Der Schwerpunkt der soeben erschienenen MIZ 4/25 behandelt das Versagen von Wissenschaft. Anhand von Beispielen wird veranschaulicht, was schiefgehen kann, wenn Wissenschaft ohne ethischen Rahmen betrieben wird oder die systemimmanenten Kontrollmechanismen nicht funktionieren.
Ein Interview ungewöhnlicher Art steht für das Titelthema in MIZ 3/25. Nachdem der Beauftragte des Bundes für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein Interview mit MIZ aus Termingründen abgesagt hatte, hat die Redaktion versuchsweise ChatGPT gefragt, was Thomas Rachel denn mutmaßlich geantwortet hätte, wenn er Zeit für die MIZ gehabt hätte. Ein interessanter Effekt: Die KI schließt aus bisherigen allgemeinen Aussagen des Bundesbeauftragten auf seine Einschätzungen zu konkreten Vorschlägen – und es kann nun beobachtet werden, ob der reale Thomas Rachel den Gedanken seines KI-Alter ego folgt.

Ich bin im Iran geboren und habe als muslimisches Mädchen den iranischen Fundamentalismus und seine Auswirkungen unmittelbar erlebt. Genau deshalb entwickelte ich eine kritische Haltung gegenüber Religion.
Wie könnte eine moderne Religionspolitik aussehen, die dazu führt, dass säkulare Interessen dauerhaft größere Berücksichtigung finden und die Privilegien der Religionsgemeinschaften verschwinden? MIZ hat daraufhin ein dutzend Verbände angeschrieben und nach ihrer Einschätzung gefragt. Das neue Heft dokumentiert und kommentiert die Antworten.
Am vergangenen Wochenende vom 13. bis 14. September fand in Wolfratshausen die Mitgliederversammlung des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) statt. Neben der zukünftigen politischen Ausrichtung standen die Wahl des neuen Vorstands und der Regionalbeauftragten im Mittelpunkt.
Der Vorsitzende des IBKA, Rainer Ponitka, im Gespräch mit radio eins des rbb zur unzureichenden Trennung von Staat und Religion.
Der Beitrag ist bis zum 29.05.2026 verfügbar.