Aktionen des Regionalverbandes Berlin-Brandenburg

An dieser Stelle finden Sie Informationen über länger zurückliegende Auftritte in der Öffentlichkeit.

Offener Brief zur Neutralitätsdebatte

Wir haben an die Linksfraktion und die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin sowie den Justizsenator und den Kultursenator einen offenen Brief gesandt, in dem wir den Erhalt des Neutralitätsgesetzes fordern. Antworten kamen vom Justizsenator und von den Grünen. Sie lassen befürchten, dass um das Neutralitätsgesetz von Neuem gekämpft werden muss. mehr

 

Selbstbestimmte Lebensgestaltung kontra religiöse "Lebensschützer"

Jedes Jahr im September ziehen religiös motivierte Abtreibungsgegner durch Berlin, um mit verlogenen Argumenten ein erneutes Verbot des Schwangerschaftsabbruchs zu erreichen. Nicht nur durch Berlin - sie touren auch durch Frankfurt, Münster etc. Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn es betrifft nicht nur die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen, sondern die gesamte Lebensplanung - auch der Männer. siehe auch http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de

 

Kindermissionierung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Stimmt es, dass Fernsehen bildet? Dies hält der Kinderkanal für unsere Kleinen bereit: der elfjährige Tahsin in der Türkei freut sich auf‘s Beschnittenwerden, weil er danach ein echter Mann sein soll. Safiya, 13, aus Berlin freut sich darauf, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen, weil ihr die Gebote ihres Gottes Allah sehr wichtig sind. Und der mongolische Junge Baljaa, Enkel eines Schamanen, begegnet dem Geist seines Opas und verbrennt sein Lieblingsbuch, um es dem Opa im Jenseits zu schenken. mehr

 

Diskussion über das Berliner Neutralitätsgesetz

Am Sonnabend, dem 10. November 2018, veranstalteten mehrere säkulare Vereine in den Räumen der Humboldt-Uni zu Berlin ein öffentliches Dialogforum unter dem Titel "Zuviel Identität". Ab 13:00 konnten sich die Besucher an Gruppendiskussionen ("Dialogtischen") zu ausgewählten Themen beteiligen oder bereits ab 10:00  eine Podiumsdiskussion besuchen (Themen und Teilnehmer siehe https://humanistisch.de/x/akademie-bb/termine/2018113588).

Der IBKA e.V. Landesverband Berlin-Brandenburg betreute den Dialogtisch "Die Zukunft des Berliner Neutralitätsgesetzes". Mit diesem Text wurden die Berliner eingeladen teilzunehmen:

"LehrerInnen, RichterInnen und PolizistInnen dürfen während ihres Dienstes keine religiösen Symbole tragen. So die Kurzfassung des Berliner Neutralitätsgesetzes. Konservative Musliminnen, die Lehrerin an einer allgemeinbildenden Schule in Berlin werden wollen, sehen in dem Gesetz einen Verstoß gegen ihre Religionsfreiheit. Manche Gegner meinen gar, es wäre verfassungswidrig. Befürworter des Neutralitätsgesetzes hingegen begrüßen, dass es die religiöse Beeinflussung von Kindern einschränkt und den Schulfrieden schützt sowie die richterliche Unabhängigkeit zeigt.

Um das Berliner Neutralitätsgesetz wird heftig gestritten. Aber was genau besagt es eigentlich? Ist es verfassungskonform oder schränkt es die Religionsfreiheit einiger unzulässig ein? Erleichtert es das Zusammenleben in unserer Gesellschaft mit vielen unterschiedlichen Sozialisationen und Weltanschauungen oder schafft es neue Benachteiligungen? Sollte es abgeschafft werden oder ist es so integrationsförderlich, dass es in allen Bundesländern eingeführt werden sollte? Wer sind die Gegner? Was spricht dafür?

Diese und weitere Fragen können Sie im Rahmen des Dialogtisches „Zukunft des Neutralitätsgesetzes“ diskutieren. Für das Impulsreferat und die Moderation zeichnen  zwei Persönlichkeiten verantwortlich, die sich mit dem Thema bestens auskennen und die sich in der Initiative Pro Berliner Neutralitätsgesetz engagieren."

 

Kirchenaustritt muss kostenfrei bleiben

(Pressemitteilung vom 17. Mai 2013)
(Berlin) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Berlin protestiert gegen die Pläne des Senats, Gebühren für den Kirchenaustritt zu erheben. „Das Recht, aus einer Religionsgemeinschaft auszutreten, ist Bestandteil des Menschenrechts auf Religionsfreiheit und darf nicht durch vermeidbare Kosten erschwert werden“, sagt Wolfgang Mahnfitz, Sprecher der Berliner Regionalgruppe des IBKA. Aus Sicht des IBKA seien die Gebühren vermeidbar, wenn die Kirchen die Verwaltung ihrer Mitglieder selbst übernähmen oder der Senat die Erstattung der Verwaltungskosten von den Kirchen verlangte. mehr

 

GerDiA-Aktionstag am 8. September 2012

GerDiA - Gegen religiöse Diskriminierung am ArbeitsplatzWer einen sozialen Beruf hat, aber geschieden, unverheiratet schwanger, homosexuell, kirchenmüde oder gar konfessionslos ist, hat bei einem kirchlichen Arbeitgeber schlechte Karten. Denn bei Diakonie und Caritas gilt unser Arbeitsrecht nicht; dort sind die eingangs genannten "Vergehen" ein Kündigungsgrund. Nicht nur, dass dort nicht gestreikt werden darf - wer sein Privatleben nicht nach den kirchliche Moralvorstellungen richtet, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.

Auf diese Missstände möchte der IBKA e.V. mit einem bundesweiten Aktionstag am Sonnabend, dem 8. September, aufmerksam machen, zusammen mit der Giordano-Bruno-Stiftung. Sie finden den LVBB zusammen mit den Evolutionären Humanisten - der Berliner Regionalgruppe der gbs - auf dem Potsdamer Platz, Ecke Stresemannstr.

Mehr Informationen zu dieser Kampagne finden Sie unter http://www.gerdia.de/

 

Ratze, go home!

Die Reise des Papstes durch die Bundesrepublik stellte eine Missionierungstour auf Kosten aller Steuerzahler dar. Ein Bündnis aus über 60 Organisationen protestierte dagegen mit einer großen Demo und anderen Aktionen.

Transparente zur Anti-Papst-DemoLaut und bunt haben Tausende gegen den Papst und die Privilegien der Kirche demonstriert, und wir waren dabei: rund ein Fünftel der Berlin-Brandenburger IBKA-Mitglieder plus Begleitung.  Wir haben nicht nur unseren Unmut über die Papstrede im Bundestag kundgetan, die gegen das Prinzip der Neutralität des Staates verstieß, sondern auch gegen die religiöse Erziehung, den Vatikan, den Kuschelkurs von Staat und Kirche und die Handgreiflichkeiten von Pfaffen protestiert. Einen Eindruck von der Demo kann man beim Humanistischen Pressedienst bekommen (http://hpd.de/node/12001, mit Link auf ein Video). Dort sieht man: Es waren richtig viele.

 

Mit Flyer und Zwiebelsuppe - Infostand bei "Suppe und Mucke"

Ein Kiezfest in Berlin-Friedrichshain gab uns die Gelegenheit, am Sonnabend, dem 20.8.11, bei einem Schälchen Suppe mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Passend zum Kirchenaustrittsjahr hatten wir viele Flyer zu den Kirchenfinanzen bereitgelegt. Sie wurden gern genommen, ebenso wie die Postkarten mit den hinreißenden Karikaturen von Tilly.
Foto vom Infostand Suppe und Mucke 2011Dass wir alle mit unseren Steuern die Kirchen mitfinanzieren, war vielen Festbesuchern bewusst; dass die Kirchen ihre Einnahmen nur zu geringem Teil für soziale Zwecke einsetzt, war weniger bekannt. Tatsächlich verwenden sie den größten Teil davon für den eigenen Bedarf (Personalkosten, Verwaltung, ...) und nur ca. 10% für soziale Zwecke. Viele vermeintlich kirchliche Einrichtungen werden tatsächlich vom Staat oder den Krankenkassen finanziert; die kirchlichen "Träger" bezahlen sozusagen nur das Etikett. Der IBKA hat am 11.11.10 das Kirchenaustrittsjahr ausgerufen, um über diese Thematik zu informieren.

Außer uns waren rund 40 andere soziale oder politische Gruppen oder Initiativen dabei sowie zahlreiche Musikgruppen. Zusammen boten sie ein kulinarisch-kulturelles Kaleidoskop, das Menschen verschiedener kultureller und sozialer Herkunft und verschiedener Ansichten zusammenführte.

 

Nein zu Pro-Reli

Jeder Berliner erinnert sich noch gut an ProReli - den Versuch, den freiwilligen Religionsunterricht zu einem Wahlpflichtfach aufzuwerten und den bis dato verbindlichen Ethikunterricht zu einem abwählbaren Fach herabzustufen. Ein breites Bündnis von Bürgern und Verbänden hat sich dagegen engagiert, und die Berliner haben das Ansinnen in einer Volksabstimmung abgelehnt. Dazu beigetragen haben auch unsere Flyer-Aktionen und Infostände. Hier können Sie den Flyer im Wortlaut nachlesen: NEIN zu "Pro Reli" Flyer des Landesverbandes gegen die "Pro Reli"-Initiative (April 2009)

 

Tag der Mahnung

Zum Tag der Mahnung im September 2009 waren wir mit einem Infostand auf dem August-Bebel-Platz dabei.

 

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