Italien: Kritik an Kirchensubventionen

Wie Italiens Klerus dem Steuerzahler auf der Tasche liegt, beschreibt der italienische Journalist Curzio Maltese in seinem Buch "La Questua" ("Das Almosen"). Artikel bei Spiegel online

Maltese kritisiert darin auch, dass der Staat die sozialen Aktivitäten der Kirche finanziert, diese aber den "moralischen Mehrwert" dafür einheimst.

Nach Maltese kostet die katholische Kirche den italienischen Steuerzahler pro Jahr etwa viereinhalb Milliarden Euro. Ein zwar ansehnlicher Betrag, aber eher wenig im Vergleich zu der zweistelligen Milliardensumme, die der deutsche Steuerzahler für die Kirchen zahlt.

Siehe auch: Leere Kirchen, volle Kassen (Deutschlandfunk) (Link ergänzt am 28.07.2008)