Kirche und Geld
Softer oder cooler Kirchenaustritt nach Konz?
Kirche und GeldJährlich gibt Franz Konz sein nach ihm benanntes Arbeitsbuch zur Steuererklärung mit „den besten Steuertipps“ heraus. Aber empfiehlt er auch den Kirchenaustritt als Steuersparmodell? Nicht wirklich. Konz spielt den Moralapostel und versucht, Austrittswilligen ein schlechtes Gewissen einzureden.
Verfassungsbeschwerde gegen Kirchenaustrittsgebühr
Kirche und Geld | PressemitteilungenPressemitteilung vom 06.11.2007
30 Euro werden in Nordrhein-Westfalen beim Kirchenaustritt fällig. Gegen diese Gebühr wurde nun beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde erhoben. Der in Köln ansässige Beschwerdeführer, der vorläufig ungenannt bleiben möchte, sieht in der Gebühr eine unzulässige Erschwerung des Austritts. Dies verstößt nach seiner Auffassung gegen die Religions- und Weltanschauungsfreiheit.
Grundrechte wichtiger als Kirchenfinanzierung
Kirche und Geld | PressemitteilungenPressemitteilung vom 06.11.2006
Im Rahmen der von der regierenden Koalition geplanten Unternehmenssteuerreform ist beabsichtigt, den Banken die Aufgabe zuzuweisen, eine an die Abgeltungssteuer von Kapitalerträgen gekoppelte Kirchensteuer abzuführen. Hierzu sollen die Steuerpflichtigen verpflichtet werden, gegenüber ihrer Bank eine Bescheinigung über die Kirchenmitgliedschaft vorzulegen.
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) erklärt dazu:
Kirchenaustritt zur Staatssanierung?
Kirche und Geld | PressemitteilungenPressemitteilung vom 21.03.2006
Konfessionslosenverband wendet sich gegen die Einführung von Gebühren beim Kirchenaustritt in NRW
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) wendet sich gegen eine in NRW geplante Einführung einer Kirchenaustrittsgebühr.
Interview mit Carsten Frerk
Kirche und GeldInterview mit Carsten Frerk aus Junge Welt zu seinem neuen Buch Caritas und Diakonie in Deutschland. (22.06.2005)
Steuerberater müssen nicht auf Kirchenaustritt hinweisen
Kirche und GeldAm 16. März 05 wurde ein Gerichtsurteil des Oberlandesgerichts Köln veröffentlicht, in dem es darum ging, dass ein Ehepaar keinen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Steuerberater hat, der versäumt hatte, darauf hinzuweisen, dass ein Kirchenaustritt eine finanzielle Besserstellung dieses Ehepaars ermöglicht hätte.
Die Kirche und Ihr Geld
Kirche und GeldWie wird die Kirchensteuer verwendet?
Viele glauben, der Großteil der Kirchensteuer komme sozialen Zwecken zugute. Das ist jedoch falsch: In Wirklichkeit werden zwei Drittel der Kirchensteuer für die Bezahlung von Pfarrern und Kirchenpersonal verbraucht. In keinem anderen Land der Welt verdienen Pfarrer so viel wie bei uns: etwa 4000 Euro im Monat. Ihre Besoldung und Versorgung entspricht der eines Regierungsdirektors.
Kirchgeld erneut bestätigt
Kirche und GeldAus: IBKA Rundbrief Dezember 2004
Immer wieder wird beim IBKA angefragt, ob es sinnvoll ist, gegen das Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe zu klagen. Jetzt hat erneut ein Gericht eben diese kirchliche und von den Ländern mit Gesetzen legitimierte Praxis, beim Nichtmitglied für den Ehepartner zu kassieren, bestätigt. Das Finanzgericht Düsseldorf stellte klar, dass keine Verstöße gegen Grundrechte erkennbar seien. Zwar habe das Bundesverfassungsgericht schon 1965 festgelegt, dass die Kirchen nur ihre Mitglieder besteuern dürften. Maßstab für deren Leistungsfähigkeit sei aber ihr "Lebensführungsaufwand". Und der sei nun mal vom gemeinsamen Ehe-Einkommen abhängig. Diese Ausführungen übertrugen die Richter sodann auf das Kirchgeld.Der IBKA empfiehlt in solchen Fällen also weiterhin den Kirchenaustritt des verbliebenen Mitgliedes.
Kirche und Geld
Kirche und GeldAus: IBKA Rundbrief Mai 2004
Kirchensteuereinnahmen 2003 gestiegen
Wie immer jammern die beiden großen Kirchen über Sparmaßnahmen, zu denen sie wegen dramatisch sinkender Kirchensteuern gezwungen wären. Die Tageszeitungen berichteten gerne und ausführlich über die angeblich Not leidenden Organisationen.
Das Märchen von der sinkenden Kirchensteuer
Kirche und GeldAus: IBKA Rundbrief Dezember 2003
Besonders deutlich machte am 25.9.03 ein Artikel der Frankfurter Neuen Presse, wie Kirchenpropaganda
funktioniert. In dem Artikel ging es laut Überschrift um massiven Einbruch bei der Kirchensteuer
bei der evangelischen
Kirche in Hessen. Liest man aber den Artikel genau, erkennt man, dass die Kirchensteuereinnahmen lediglich im Verhältnis zu
den viel zu überhöht angesetzten Planzahlen "sanken":
