IBKA Niedersachsen-Bremen: der Landesvorstand

IBKA Niedersachsen-Bremen: der Landesvorstand Anonymous (nicht überprüft) Di, 2010-04-13 14:33
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Niedersachsen-Bremen
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Am Samstag, dem 27. März 2010 wurde der IBKA-Landesverband Niedersachsen-Bremen gegründet. Der amtierende Landesvorstand wurde am 1. April 2016 gewählt und stellt sich hier kurz vor.

Petra Bruns

Petra Bruns rponitka Di, 2012-05-15 15:16
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Landessprecherin Niedersachsen/Bremen

Petra Bruns Jahrgang 1963, verheiratet, zwei Kinder.

Ich wurde als Kind getauft und konfirmiert, obwohl meine Eltern keine Kirchgänger waren oder jemals mit ihren Kindern über religiöse Themen sprachen – das machte man eben so. Soweit ich sehe, hat sich daran nicht viel geändert, Kinder werden – ungefragt – getauft, die Hochzeit in Weiß ist nach wie vor ein Sinnbild romantischer Liebe, kaum eine Beerdigung ohne kirchliches Personal.

All dies ist nach meinem Eindruck oft nicht Ausdruck echten religiösen Empfindens, sondern traditionelle Hülle über religiösen Riten, die den Menschen schon längst fremd und inhaltsleer sind.

Auf diese Widersprüche hinzuweisen, an der Aufklärung über die Finanzierung kirchlicher Einrichtungen mitzuhelfen und Glauben dahin zu verweisen, wo er hingehört, nämlich in den privaten Raum, das sind die Gründe, die mich 2012 bewogen haben Mitglied im IBKA zu werden.

Druckfähiges Portrait

Dieter Scribelka

Dieter Scribelka rponitka Di, 2016-04-26 15:19
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Stellv. Landessprecher Niedersachsen/Bremen

Dieter Scribelka

Nach meiner Geburt wurde ich, wie es 1955 üblich war, getauft und war so, ohne gefragt zu werden, Mitglied der ev.-luth. Kirche. Ich hatte dann das Glück, unreligiös erzogen zu werden und die Freiheit, mich ohne äußeren Druck mit dem Thema Religion zu beschäftigen. Irgendwann gegen Ende meines Elektrotechnikstudiums habe ich dann den bewussten Schritt getan und bin aus der Kirche ausgetreten.

Mit Sorge beobachte ich, wie die Freiheiten, die unsere Vorfahren im Rahmen der Aufklärung erkämpft haben, zurückgedrängt werden und das Religiöse weltweit auf dem Vormarsch ist. Hier sehe ich nicht nur den Islam, sondern auch die christlichen Kirchen. Letztlich ist es mir egal, ob jemand an Götter oder Engel glaubt, hier ist mir die Religionsfreiheit ein Wert unserer freiheitlichen Demokratie, jedoch dieser Glaube und seine Wertvorstellungen gehören ins Private. Wer sein Leben nach religiösen Vorgaben einschränken möchte, soll dies tun, aber diese Vorgaben dürfen nicht das öffentliche Leben beeinflussen. Religionsfreiheit bedeutet auch die Freiheit, nicht religiös zu sein und so wie religiöse Menschen Respekt vor ihrer Religion erwarten, so erwarte ich umgekehrt auch den Respekt vor meiner Nicht-Religiosität und meiner damit verbundenen Sicht der Welt.

Seit April 2016 bin ich stv. Landessprecher und hoffe, weitere Mitstreiter zu finden, die gegen die Einschränkungen des Feiertagsgesetzes und den Blasphemieparagrafen demonstrieren und sich gegen den Einfluss von Kirchenvertretern in Ethikräten und politischen Kommissionen wenden.

Ulla Rissmann-Telle

Ulla Rissmann-Telle rponitka Mo, 2016-04-18 20:11
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Beisitzerin im Landesvorstand

Ulla Rissmann-Telle
Jahrgang 1950, geschieden, zwei Kinder

Meine Kindheit und Jugend waren alles andere als religiös geprägt: Meine Eltern waren keine Kirchgänger und sprachen nie über religiöse Themen. Der mich konfirmierende Pastor zweifelte selbst oft stark an der Richtigkeit seines Glaubens. Ich nahm alles Kirchliche eher als rituelle Hülle wahr, vor allem zu Weihnachten, Ostern und bei Beerdigungen. Mir blieben allerdings auch religiöse Indoktrinationen wie z. B. die Mär von der Erbsünde etc. zum Glück erspart.

Mein Kirchenaustritt vor 31 Jahren bedeutete viele Jahre nur eine Abkehr von der Kirche. Erst vor wenigen Jahren beschloss ich, mich aktiv mit dem Thema Atheismus und Laizismus auseinanderzusetzen, nicht zuletzt weil mein privates Umfeld sehr religiös geprägt ist.

In den öffentlichkeitswirksamen Aktionen des IBKA, dem ich vor einem Jahr beitrat, sehe ich eine Chance, Menschen über die Finanzierung kirchlicher Einrichtungen und sonstige Vorgänge in diesen aufzuklären sowie dafür einzutreten, dass der Glaube allein Privatsache ist und nicht öffentlich und finanziell gefördert werden sollte, wie es in Deutschland seit Jahrhunderten der Fall ist.

Christian Szymanek

Christian Szymanek Anonymous (nicht überprüft) Di, 2010-04-13 14:41

Beisitzer im Landesvorstand

Werner Gräsle Geboren 1984 in Hannover. Als Kind katholischer Eltern in Hannover, wo die Identifikation mit der Katholischen Kirche die Ausnahme darstellt, habe ich Religion nie als vereinende Kraft, oder als plausible Erklärung der Natur wahrgenommen.

Der 11. September 2001 machte mir klar, welche Sprengkraft in der Religion in der heutigen Zeit noch steckt. Auch die Staatsoberhäupter der westlichen Demokratien beriefen sich nach diesem Verbrechen auf ihre jeweiligen Götter und teilten die Welt ihrem schlecht begründeten Glauben entsprechend in Gut und Böse ein.

Nach der göttlichen Logik von Sünde und Erlösung werden die Menschenrechte immer wieder in Frage gestellt – Der heilige Zweck heiligt selbst die unheiligsten Mittel. Religionsfreiheit begegnet uns oft als die Freiheit, die eigenen Annahmen nicht geprüft und den eigenen Kultus aus Oberflächlichkeiten nicht als eben solchen dargestellt zu sehen.

Ich engagiere mich seit 2005 im Sinne der Genfer-Konventionen als ehrenamtlicher Sanitätshelfer beim Roten Kreuz. Für die säkulare Gesellschaft stehe ich auch politisch ein. 2013 kandidierte ich als Kreiswahlvorschlag im Wahlkreis 42 (Stadt Hannover II) für den Deutschen Bundestag.