IBKA Niedersachsen-Bremen: der Landesvorstand

IBKA Niedersachsen-Bremen: der Landesvorstand Anonymous (nicht überprüft) Di, 2010-04-13 14:33
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Am Samstag, dem 27. März 2010 wurde der IBKA-Landesverband Niedersachsen-Bremen gegründet. Der amtierende Landesvorstand wurde am 6. April 2018 gewählt und stellt sich hier kurz vor.

Landesvorstand Niedersachsen/Bremen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Landesvorstand Niedersachsen/Bremen des IBKA: Wolfgang Bunde, Petra Bruns, Dieter Scribelka, Heinrich Matthias Stuckenbrock

Petra Bruns

Petra Bruns rponitka Di, 2012-05-15 15:16
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Landessprecherin Niedersachsen/Bremen

Petra Bruns Jahrgang 1963, verheiratet, zwei Kinder.

Ich wurde als Kind getauft und konfirmiert, obwohl meine Eltern keine Kirchgänger waren oder jemals mit ihren Kindern über religiöse Themen sprachen – das machte man eben so. Soweit ich sehe, hat sich daran nicht viel geändert, Kinder werden – ungefragt – getauft, die Hochzeit in Weiß ist nach wie vor ein Sinnbild romantischer Liebe, kaum eine Beerdigung ohne kirchliches Personal.

All dies ist nach meinem Eindruck oft nicht Ausdruck echten religiösen Empfindens, sondern traditionelle Hülle über religiösen Riten, die den Menschen schon längst fremd und inhaltsleer sind.

Auf diese Widersprüche hinzuweisen, an der Aufklärung über die Finanzierung kirchlicher Einrichtungen mitzuhelfen und Glauben dahin zu verweisen, wo er hingehört, nämlich in den privaten Raum, das sind die Gründe, die mich 2012 bewogen haben Mitglied im IBKA zu werden.

Druckfähiges Portrait

Dieter Scribelka

Dieter Scribelka rponitka Di, 2016-04-26 15:19
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Stellv. Landessprecher Niedersachsen/Bremen

Dieter Scribelka

Nach meiner Geburt wurde ich, wie es 1955 üblich war, getauft und war so, ohne gefragt zu werden, Mitglied der ev.-luth. Kirche. Ich hatte dann das Glück, unreligiös erzogen zu werden und die Freiheit, mich ohne äußeren Druck mit dem Thema Religion zu beschäftigen. Irgendwann gegen Ende meines Elektrotechnikstudiums habe ich dann den bewussten Schritt getan und bin aus der Kirche ausgetreten.

Mit Sorge beobachte ich, wie die Freiheiten, die unsere Vorfahren im Rahmen der Aufklärung erkämpft haben, zurückgedrängt werden und das Religiöse weltweit auf dem Vormarsch ist. Hier sehe ich nicht nur den Islam, sondern auch die christlichen Kirchen. Letztlich ist es mir egal, ob jemand an Götter oder Engel glaubt, hier ist mir die Religionsfreiheit ein Wert unserer freiheitlichen Demokratie, jedoch dieser Glaube und seine Wertvorstellungen gehören ins Private. Wer sein Leben nach religiösen Vorgaben einschränken möchte, soll dies tun, aber diese Vorgaben dürfen nicht das öffentliche Leben beeinflussen. Religionsfreiheit bedeutet auch die Freiheit, nicht religiös zu sein und so wie religiöse Menschen Respekt vor ihrer Religion erwarten, so erwarte ich umgekehrt auch den Respekt vor meiner Nicht-Religiosität und meiner damit verbundenen Sicht der Welt.

Seit April 2016 bin ich stv. Landessprecher und hoffe, weitere Mitstreiter zu finden, die gegen die Einschränkungen des Feiertagsgesetzes und den Blasphemieparagrafen demonstrieren und sich gegen den Einfluss von Kirchenvertretern in Ethikräten und politischen Kommissionen wenden.

Heinrich Matthias Stuckenbrock

Heinrich Matthias Stuckenbrock rponitka Mo, 2016-04-18 20:11
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Beisitzer im Landesvorstand

 Portrait Heinrich Matthias Stuckenbrock

 

 

 

 

 

 

 

Geboren wurde ich 1971 und ungefragt getauft. Die Kindheit verlief, in einem drei Generationen Haushalt normal. Kindergarten Schule und so weiter. Atheist bin ich, trotz Taufe, so lange ich Denken kann. Meine Oma allerdings war sehr Fromm. Sie war wohl die einzige bei uns, die wirklich an die Geschichten vom lieben Gott und dem lieben Herrn Jesus geglaubt hat. Ostern/ Weihnachten wurden wie überall gefeiert, allerdings eher mit Osterhasen und Weihnachtsmann. Die heidnischen Ursprünge waren mir also sehr früh bekannt.

Im weiteren Leben kam dann der Punkrock daher, erst deutschsprachig. Später dann auch die Englischen und die Ami Bands. Hier gab und gibt es eine lange A-religiöse  Tendenzen.Und sie sprachen mir hier aus dem Herzen. Es folgen Zivildienst und Kirchenaustritt. Nun, man wird älter und Organisation wird wichtiger. Also habe ich mich im WWW umgeschaut und zb. die MIZ gefunden.  

Zumal ich auch sagen muß, das ein gewisser Ärger im Alter eher größer den kleiner geworden ist. Als nicht religiöser Mensch wird man ja von Geister gläubigen Menschen ja offensichtlich nicht ernst genommen. An jeder Straßenecke wird Missioniert. Die Kirchen, Evangelikale, Zeugen Jehovas, das Wort zum Sonntag und nicht zuletzt Herr Söder.

Meiner Meinung nach bedeutet Religionsfreiheit aber auch das Recht auf Freiheit von der Religion.
Also brauchen wir Stimme, um Gehört zu werden. Damit unsere humanistischen Überzeugungen nicht zu einem Nischenprodukt werden. Und der IBKA ist meinen Überzeugungen am nächsten, es war logisch hier Mitglied zu werden.

 

Wolfgang Bunde

Wolfgang Bunde Anonymous (nicht überprüft) Di, 2010-04-13 14:41
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Beisitzer im Landesvorstand

Portrait Wolfgang Bunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahrgang 1951. Geschieden, drei Kinder

Ich bin in der dritten Generation bei den Baptisten (Evangelische Freikirche) aufgewachsen, bin mit 13 Jahren als gläubiger Mensch getauft, habe missioniert und war auch sonst in der kirchlichen Gemeinde aktiv. Und es war keine schlechte Zeit muss ich sagen.

Allerdings habe ich Anfang 20 angefangen  nachzudenken und las philosophische Literatur. Sartre, Camus, Dostojewski. Ich merkte, dass die Geschichten der Bibel vorne und hinten nicht passten. Handelt Gott oder handelt er nicht.... Ich wollte auch nicht, dass Jesus für meine Sünden gestorben ist, ich fand mich nicht sündig.... Ich stieg aus und trat fünf Jahre später auch schriftlich aus.

Soweit so gut. Was mich seit ca. 20 Jahren umtreibt ist, dass Kirche weiterhin einen so hohen Stellenwert hat, dass man die Geschichten nicht zu Ende denkt und merkt, dass kann gar nicht sein, dass sich ein religiöser Fundamentalismus auf dem Globus entwickelt, der sich quasi in paradoxer Weise zu wissenschaftlichem Wissen entwickelt. Ich versteh's nicht. Aber ich möchte Farbe bekennen in dem ich klar sage: Gott (der monotheistische Gott der Juden, Christen und Moslems) ist nicht tot. Es hat ihn nie gegeben.

Ich bin im IBKA um mit gleichgesinnten dieses Thema zu vertiefen und weiter zu verbreiten.